Studien zeigen regelmäßig dasselbe Bild: Obwohl die meisten Verbraucher wissen dass sie beim Stromanbieter sparen könnten, wechseln die wenigsten aktiv. Warum ist das so?
Grund 1: Es fühlt sich komplizierter an als es ist
Tarife vergleichen, Verbrauch raussuchen, alten Vertrag kündigen, neuen abschließen — in der Vorstellung ist das eine lange Liste. In der Realität dauert der gesamte Prozess für jemanden der sich auskennt wenige Minuten.
Das Problem ist die Wahrnehmung — nicht die Realität. Und diese Wahrnehmungslücke kostet Verbraucher in Deutschland jedes Jahr Milliarden Euro.
Grund 2: Keine Zeit
Strom und Gas haben im Alltag keine Priorität. Sie funktionieren einfach — und das ist gut so. Aber genau das führt dazu dass man das Thema immer wieder aufschiebt. "Mache ich nächsten Monat" wird zu "Mache ich nächstes Jahr" — und plötzlich ist man seit fünf Jahren beim gleichen Anbieter.
Fünf Jahre Grundversorgung bei einem 3-Personen-Haushalt können 1.500–2.500 Euro Mehrkosten bedeuten gegenüber einem aktiv gewählten Tarif.
Grund 3: Angst etwas falsch zu machen
Was wenn der Strom ausfällt? Was wenn der neue Anbieter nicht zuverlässig ist? Was wenn ich in eine Falle tappe?
Diese Bedenken sind verständlich aber unbegründet. Der Wechsel des Stromanbieters ist in Deutschland gesetzlich klar geregelt. Es gibt keine Versorgungsunterbrechung. Das physische Netz — also die Leitungen zu Ihrem Haus — bleibt dasselbe. Nur der Vertrag ändert sich.
Grund 4: Keiner hat es ihnen einfach gemacht
Das ist der eigentliche Kern. Viele Menschen würden wechseln wenn jemand es für sie erledigen würde — ohne dass sie sich selbst durch Vergleichsportale klicken, Vertragsdetails lesen und Kündigungsfristen berechnen müssen.
Genau das ist der Unterschied zwischen einem Vergleichsportal und einem persönlichen Berater.